2026
Am 26. September 2026 wird die zweite SAGEN-WAS-IST-Konferenz in Berlin stattfinden.
Ziel der Konferenz ist es an die angestoßenen Debatten des letzten Jahres anzuknüpfen und Diskussionen zu vertiefen. Dabei wollen wir uns auch drängenden Fragen, wie einem neuen kritischen Medienverständnis, Strategie, Medienkritik und der Notwendigkeit konkreter Projekte annähern. Wir wollen aber dabei nicht nur Perspektiven von einzelnen Medien darstellen, sondern vor allem kollektive Ansätze und Ziele von demokratischen Medien herausarbeiten und gemeinsam entwickeln.
Aus diesem Grund haben wir in den letzten Monaten mit verschiedenen Medienschaffenden gesprochen und sie gebeten, Beiträge zu einem Sammelband zu schreiben, der die Diskussionsgrundlage für diese Tagung darstellen soll.
Dazu zählen u.a. Beiträge von Fabian Goldmann, Tilo Jung, Renate Dillmann, Judith Scheytt, Kerem Schamberger, junge Welt, Gegenwind, Novara Media und einige weitere. Diese Beiträge wollen wir auf der Konferenz mit euch als freie und demokratische Presse persönlich diskutieren und die Gedankenlinien der Autor:innen weiterführen.
2025
Die erste SAGEN-WAS-IST-Konferenz fand im März 2025 in Berlin statt. Rund 60 Medienschaffende, die in sozialistischen und demokratischen Medienprojekten tätig sind, waren anwesend, um über aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und sich zu vernetzen.
Der Auftakt bildete eine Podiumsdiskussion, die das Ziel hat, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation vorzunehmen. Pauline Jäckels (damals ND), Judith Scheytt, 99 zu Eins und Jakob Helfrich (Jugendinfo) diskutierten aus unterschiedlichen Perspektiven (Tageszeitung, Influencerin, Podcast und Social Media Projekt) über Aufgaben und Herausforderungen von Medien.
Anschließend bildeten sich Workshops, in denen vertieft zu den Themen Pressefreiheit (Nick Brauns, Junge Welt), Krieg und Medien (LowerClassMagazine), Rechte Medienstrategien (Perspektive Online) und Analyse der Medienlandschaft (DRUCK Kollektiv) diskutiert wurde.
Den Abschluss bildeten Vernetzungsrunden zu strategischen Schwerpunkten, darunter das Thema Repression, das Setzen von Narrativen und die weitergehende Vernetzung von Medienschaffenden.
Das Ziel der Konferenz war es, einen breiten Zusammenhang von Medienschaffenden zu versammeln, die mit verschiedenen Formaten arbeiten, verschiedenen Zielgruppen bedienen und sich verschiedenen politischen Strömungen zuordnen. Unser Takeaway aus der Tagung war, dass sich die Notwendigkeit dieser gemeinsamen breiten Diskussion umso stärker bestätigt hat. Nicht nur waren Medienschaffende aus sehr verschiedenen Umfeldern dort, die großes Interesse an Vernetzung und Diskussion hatten. Auch die gegenseitigen Abhängigkeiten der Projekte, sowie die Potenziale von Kooperation haben sich während der Tagung klarer gezeigt.